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KUTU: 10. Kantonaler Kunstturnertag Freiburg-Bern - Bericht FN KUTU
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Gurmels. Am zehnten kantonalen Kunstturnertag, an dem einige der besten Turner der Schweiz gegeneinander antraten, vermochten auch die Deutschfreiburger sich mit zwei Medaillen und drei Pokalen durchzusetzen.

Über 140 Turner der Kategorien EP, P1 bis P6 sowie OP (offenes Programm) traten in Gurmels gegeneinander an. Einen sicheren Höhepunkt stellten die beiden Spitzenturner Ivan Thomi vom TV Oberdiessbach und Remo Brechbühl vom TV Thun dar, welche beide im regionalen Leistungszentrum von Bern trainieren. Doch auch die Freiburger Konkurrenz liess nicht auf sich warten. Leider konnte Spitzenturner Nicolas Müllhauser vom TV Wünnewil, ein Konkurrent der beiden Berner P6- Turner, aus schulischen Gründen nicht am Wettkampf teilnehmen.
Doch im offenen Programm sicherte sich Florian Sommer vom TSV Gurmels als bester Freiburger mit dem minimalen Abstand von nur 0.05 Punkten auf den erstplatzierten Damien Dufaux (FSG Chernex) den zweiten Rang. Mit einem leicht korrigierten Vorwärtssalto als Abgangselement zeigte er die mit Abstand beste Barrenübung, welche mit der Note von 11.30 belohnt wurde. „Mit dem Barren bin ich sehr zufrieden. Da er mein Lieblingsgerät ist, ist mir die Übung einwandfrei gelungen“, meint Florian. Weil er am Boden nach einer beinahe perfekten Übung die Bahn übertreten hatte und dies in seiner Note einbüssen musste, konnte er den Rückstand auf Damien Dufaux auch mit einem gestreckten Rückwärtssalto als Abgang an den Ringen nicht vollends wettmachen. „Am Boden habe ich oft Probleme mit Flick- Flack und anschliessendem Rückwärtssalto.“ Der Gurmelser ist dennoch zufrieden: „Ich rechne eigentlich schon mit einem Podest- Platz. Ich habe auf die altbewährten Elemente gesetzt, bin kein Risiko eingegangen und hoffe nun, dass es für eine Medaille reicht.“ Dies hat es. Mit einer Gesamtnote von 45.15 erturnt sich Florian Sommer hinter Damien Dufaux (45.20) den zweiten Rang und den Pokal als bester Freiburger.
Auch Manuel Moser vom TSV Wünnewil zeigte eine solide Leistung und vermochte besonders am Sprung sein Talent unter Beweis zu stellen. Gleichauf mit Damien Dufaux zeigte er den besten Überschlag und erreichte damit eine Note von 12.40.  An den Pauschen vermochte er jedoch seine Übung mit niedrigerem Ausgangswert nicht zitterfrei durchzuführen und büsste dies in der Note ein (4.80). Er zeigt sich jedoch in der Halbzeit zuversichtlich: „Bisher bin ich zufrieden. Nur schade, dass mir die Handstanddrehung an den Pauschen nicht gelungen ist.“ An den weiteren Geräten turnte Manuel wieder einwandfrei. Somit rangierte sich Manuel Moser schlussendlich auf dem fünften Rang mit einer Gesamtpunktzahl von 36.20.
In der Kategorie 4 trat einzig Stefan Grossrieder vom TV Wünnewil an. Da in diesem Programm keine weiteren Turner mehr angemeldet waren, sicherte sich Stefan problemlos die Goldmedaille und den Pokal. Dennoch turnte sich der Wünnewiler unfallfrei von Gerät zu Gerät und versetzte die Zuschauer unter anderem durch seine vom Ausgangswert her schwierige und perfekt geturnte Bodenbahn mit Tempo- Salto und Flick- Flack ins Staunen.
In den Programmen P1 und EP (Einführungsprogramm) turnten die Deutschfreiburger nur knapp an einer Medaille vorbei. Romano Burri vom TV Wünnewil rangierte sich mit einem Abstand von nur 0.25 auf Platz vier (74.35). Er erhielt den Pokal als bester Freiburger. Joaquim Graber von Freiburgia belegte den schönen siebten Rang (71.30). Im Einführungsprogramm erturnte sich der Joel Freiburghaus mit einer Punktzahl vom 69.80. den neunten Rang.
Tabea Mägli

BERICHT FREIBURGER NACHRICHTEN

Bericht vom 19-04-2011 letztes update: 19-04-2011 um 11:02

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